Cyrill ZuberHufrehe

Hufprobleme

Hufrehe


Hufrehe

HufreheWenn die Ursache der Hufrehe-Erkrankung festgestellt ist und behandelt werden kann geht es darum, die kranke, schlecht durchblutete Lamellenzone zu entlasten um eine Rotation des Hufbeins zu verhindern (Rockerrailbeschlag). Dieser Beschlag muss solange angebracht werden bis die Lamellenzone parallel an die Hufbeinspitze runter wächst, dann ist ihr Pferd wieder gesund.

Definition Hufrehe

Die Hufrehe (Laminitis) ist eine bei Huftieren auftretende Krankheit. Es handelt sich um eine aseptische diffuse Entzündung der Klauenlederhaut, wobei sich die Hufkapsel von der Lederhaut ablöst. Die akute Hufrehe ist ein Notfall und bedarf der sofortigen Behandlung. In Extremfällen kann es zum Ausschuhen kommen. Die chronische Rehe kann zu einer Hufbeinrotation führen.

Arten der Hufrehe

HufreheEs gibt verschiedene Arten der Hufrehe, wie

  1. - Geburtsrehe
  2. - Futterrehe
  3. - Belastungsrehe
  4. - Vergiftungsrehe

Hier ein Beispiel einer Hufrehe-Behandlung, welche ich im Jahr 2011 durchgeführt habe.

Merkmale der Hufrehe

HufreheHufrehe erkennt man sozusagen von Weitem und mit einem Blick, so untrüglich sind die Anzeichen und Symptome eines akuten Hufreheschubes. Das Pferd geht klamm und stocksteif, fühlig, hat Wendungsschmerz, kann sehr schlecht über harten Boden und unebenen Boden gehen, der Gesichtsausdruck ist schmerzverzerrt, die Atmung schneller, der Puls schneller (vom Schmerz..), manchmal tritt sogar zusätzlich Fieber auf. Die Symptome treten von leicht über mittel bis sehr schwer auf. Nicht alle Pferde, auch nicht bei einem sehr massiven Hufreheschub, stehen in der sogenannten "Rehbock-Stellung", diese ist daher kein untrügliches Anzeichen für eine Hufrehe oder besser gesagt kein übliches Anzeichen der Hufrehe, obwohl man sie bisweilen natürlich sieht. Die Hufrehe zeichnet qualvoller Schmerz aus, viele Pferde können überhaupt kaum noch gehen, viele Pferde liegen und wollen nicht mehr aufstehen, jeder Schritt wird zur Qual...

Hufrehe Beispiele